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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 26.06.2006, Aktenzeichen: 12 U 1017/05 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 12 U 1017/05

Urteil vom 26.06.2006


Leitsatz:Der im Zivilprozess mandatiere Rechtsanwalt muss aufgrund seiner diesntvertraglichen Verpflichtung gegenüber dem Mandanten den Sachverhalt daraufhin prüfen, ob er geeignet ist, den vom Auftraggeber erstrebten Erfolg herbeizuführen. Insbesondere über eine im Einzelfall fehelende Erfolgsaussicht der in Aussicht genommenen Berufung muss er den Mandanten aufklären, damit dieser eigenverantwortlich entscheiden kann, ob er das damit verbundene Prozessrisiko eingehen will oder nicht. Hat der Mandant sich eigenverantwortlich für die Durchführung des Berufungsverfahrens entschieden und unterlassen die Prozessbevollmächtigten es dann, das gewünschte Rechtsmittel fristgerecht zu begründen, so liegt eine schuldhafte Verletzung einer Verpflichtung zur anwaltlichen Vertretung vor. Eine Prozesspartei erleidet aber nur dann einen ersatzfähigen Vermögensschaden, wenn sie einen Prozess verliert, den sie bei sachgemäßer Vertretung tatsächlich gewonnen hätte.
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:§ 139 Abs. 1 ZPO, § 529 ZPO, § 529 Abs. 1 ZPO, § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO, § 531 ZPO, § 531 Abs. 2 ZPO, § 540 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO
Verfahrensgang:LG Koblenz 15 O 334/04 vom 08.06.2005

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