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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 26.02.2007, Aktenzeichen: 12 U 1597/05 



OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 12 U 1597/05

Urteil vom 26.02.2007


Leitsatz:Auch für den GmbH-Geschäftsführer gelten die im Recht der juristischen Personen sonst bestehenden Regeln über die Verteilung der Darlegungs- und Beweislast im Prozess über die Geschäftsführerhaftung. Danach trifft Organmitglieder die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass sie die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters angewandt haben. Dies ist dann nicht der Fall, wenn bei der wirtschaftlichen Übertragung aller sächlichen und personellen Mittel einer GmbH auf ein Nachfolgeunternehmen diesem die vereinbarten und fällligen Zahlungen monatelang nicht in Rechnung gestellt werden.
Rechtsgebiete:StPO, BGB, StGB, GmbHG, ZPO, AktG, GenG
Vorschriften:StPO § 153a, BGB § 288, BGB § 291, BGB § 823 Abs. 2, StGB § 266, GmbHG § 43, GmbHG § 43 Abs. 1, GmbHG § 43 Abs. 2, ZPO § 139, ZPO § 286, ZPO § 287, ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1, AktG § 93 Abs. 2 Satz 2, AktG § 116, GenG § 34 Abs. 2 Satz 2, GenG § 41,
Stichworte:Haftung eines GmbH-Geschäftsführers für die Nichtberechnung von Leistungen gegenüber einem Nachfolgeunternehmen,
Verfahrensgang:LG Koblenz 5 O 121/05 vom 26.09.2005

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