JuraForum.de > Urteile > OLG-KOBLENZ > Urteil vom 24.06.2005, Aktenzeichen: 10 U 974/02
| Leitsatz: | 1. Hat der Versicherer die Anfechtung eines Lebensversicherungsvertrages mit eingeschlossener Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung zunächst ohne Erfolg darauf gestützt, dass der als selbständiger Trockenausbauer tätige VN eine Angstneurose und einen Alkoholmissbrauch arglistig verschwiegen habe, reicht die Tatsache der Nichtangabe einer dreitätigen Behandlung eines chronischen Schulter-Arm- bzw. Schulter-Nackensydroms nicht aus, um nachträglich eine arglistige Täuschung hinsichtlich Nichtangabe von Vorerkrankungen zu begründen (in Anknüpfung an BGH VersR 1985, 156, 157; VersR 1987, 91; OLG Koblenz NVersZ 2001, 74; NVersZ 1999, 72 f.; NVersZ 1999, 472 f.; VersR 2002, 222 = NVersZ 2001, 503). 2. Zu den Anforderungen der Feststellung einer Berufsunfähigkeit eines selbständigen Trockenausbauers beim Zusammentreffen orthopädischer und psychischer Beeinträchtigungen. |
| Rechtsgebiete: | BB-BUZ |
| Vorschriften: | BB-BUZ § 1 Nr. 1, BB-BUZ § 2 Nr. 1, BB-BUZ § 13, |
Um den Volltext vom OLG-KOBLENZ – Urteil vom 24.06.2005, Aktenzeichen: 10 U 974/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-KOBLENZ - 24.06.2005, 10 U 974/02" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum