JuraForum.de > Urteile > OLG-KOBLENZ > Urteil vom 21.02.2005, Aktenzeichen: 12 U 265/04
| Leitsatz: | Im Rahmen seines Auftrags hat der Steuerberater seinen Mandanten umfassend zu beraten und über alle bedeutsamen steuerlichen Einzelheiten sowie deren Folgen zu unterrichten. Diese Pflicht ist nicht erfüllt, wenn der Steuerberater den Auftraggeber, der ein später in Bauland umgestuftes Grundstück zur Vermeidung der Besteuerung von Betriebsaufgabegewinn zumindest wertmäßig aus dem Betriebsvermögen ausscheiden will, dahin berät, dass das Grundstück ohne Entnahmehandlung und Nutzungsänderung lediglich formal mit einem Nießbrauch zugunsten eines Angehörigen belastet wird. |
| Rechtsgebiete: | EStG, ZPO, BGB |
| Vorschriften: | EStG § 6b, ZPO § 287, ZPO § 291, ZPO § 529 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 531 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1, BGB § 249 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | LG Mainz 4 O 145/01 vom 09.02.2004 |
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