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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 19.05.2006, Aktenzeichen: 10 U 1415/05 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 10 U 1415/05

Urteil vom 19.05.2006


Leitsatz:Es steht der Annahme einer Rettungshandlung im Sinne der §§ 62, 63 VVG nicht entgegen, wenn der Fahrer eines teilkaskoversicherten Motorrades eine Brems- oder Ausweichhandlung mit seinem Kraftrad vornimmt, um die Frontalkollision mit wechselndem Wild (Reh) zu vermeiden und hierbei verunfallt.

Es entspricht vielmehr der Lebenserfahrung, dass ein Kraftfahrer, der zur Vermeidung eines Frontalzusammenstoßes eine Vollbremsung vornimmt, hierbei neben dem Schutz und der Erhaltung seines eigenen Lebens auch die Beschädigung seines Fahrzeuges vermeiden will.

Das Interesse, eine Beschädigung seines Fahrzeuges zu verhindern, ist kein nur ganz geringfügiges Rettungsinteresse, welches bei einer lebensnahen und an der Verkehrsanschauung orientierten Betrachtungsweise ganz zurücktreten würde.
Rechtsgebiete:VVG
Vorschriften:§ 62 VVG, § 63 VVG
Verfahrensgang:LG Trier 6 O 103/05 vom 01.09.2005

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