JuraForum.de > Urteile > OLG-KOBLENZ > Urteil vom 19.05.2000, Aktenzeichen: 10 U 824/99
| Leitsatz: | Eine arglistige Täuschung liegt nicht vor, wenn ein LKW-Fahrer beim Abschluß einer Lebensversicherung mit eingeschlossener Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (Mai 1993) auf eine Verhärtung in den Handflächen nicht hingewiesen, der Verdacht einer sich entwickelnden Morbus Dupuytrenschen Erkrankung (bindegewebig-derbe Verhärtung und Schrumpfung der Sehnenplatte in der Hohlhand) nach Untersuchung durch einen Chirurgen sich zunächst nicht erhärtet hat und sich erst 2 1/2 Jahre später (Oktober 1995) bestätigt und eine operative Behandlung (1996, 1997) notwendig macht. |
| Rechtsgebiete: | BB-BUZ, SGB VI, VVG, BGB |
| Vorschriften: | BB-BUZ § 1 Nr. 1, SGB VI § 43 Abs. 2, VVG § 16, VVG § 22, BGB § 123, |
| Stichworte: | Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, |
| Verfahrensgang: | LG Trier 6 O 211/97 |
| Rechtskraft: | ja |
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