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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 17.11.2005, Aktenzeichen: 6 U 407/05 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 6 U 407/05

Urteil vom 17.11.2005


Leitsatz:Im Kennzeichenrecht kommt dem Begriff der Bösgläubigkeit eine andere Bedeutung zu als sonst im deutschen Zivilrecht. Von einer Bösgläubigkeit des Anmelders im Sinne des § 50 Abs. 1 Nr. 4 MarkenG ist jedenfalls dann auszugehen, wenn die Anmeldung rechtsmissbräuchlich oder sittenwidrig erfolgt ist.
Rechtsgebiete:MarkenG, ZPO, BGB, UWG
Vorschriften:MarkenG § 4 Nr. 1, MarkenG § 4 Nr. 2, MarkenG § 8 Abs. 2 Nr. 2, MarkenG § 12, MarkenG § 14, MarkenG § 14 Abs. 1, MarkenG § 14 Abs. 2 Nr. 2, MarkenG § 14 Abs. 5, MarkenG § 15, MarkenG § 21 Abs. 4, MarkenG § 50 Abs. 1, MarkenG § 50 Abs. 1 Nr. 4, MarkenG § 51 Abs. 1, ZPO § 256 Abs. 1, ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 890 Abs. 2, BGB § 204 Abs. 1 Nr. 1, BGB § 242, BGB § 932, UWG § 3, UWG § 5, UWG § 8 Abs. 1, UWG § 11 Abs. 1,
Stichworte:Zur Verwirkung des markenrechtlichen Unterlassungsanspruchs (hier: Anspruch auf Unterlassung der Benutzung der Zeichen "Rosenmondnacht" und "Närrisches Bermudadreieck" im Rahmen der Straßenfastnacht am Rosenmontag in Mainz),
Verfahrensgang:LG Koblenz 3 HK.O 22/04 vom 23.02.2005

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