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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht KoblenzUrteil vom 11.02.2003, Aktenzeichen: 3 U 1706/01 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 3 U 1706/01

Urteil vom 11.02.2003


Rechtsgebiete:DÜG, BeurkG, BNotO, GBO, BGB, ZPO
Vorschriften:§ 1 DÜG, § 13 a BeurkG, § 17 Abs. 1 BeurkG, § 17 Abs. 1 Satz 1 BeurkG, § 17 Abs. 1 Satz 2 BeurkG, § 19 Abs. 1 Satz 2 BNotO, § 46 Satz 1 BNotO, § 28 GBO, § 254 Abs. 2 BGB, § 284 Abs. 1 BGB, § 288 Abs. 1 BGB, § 428 BGB, § 432 BGB, § 92 Abs. 1 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO, § 100 Abs. 1 ZPO, § 100 Abs. 4 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO, § 713 ZPO
Verfahrensgang:LG Koblenz 3 O 53/01 vom 02.10.2001

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Die Schwere der Tat nach § 140 II StPO bestimmt sich vor allem nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung. Bei wertender Gesamtbetrachtung sind dabei auch mittelbare Nachteile wie der Widerruf einer Strafaussetzung in anderer Sache zu berücksichtigen (anders Beschluss des 1. Strafsenats des OLG Koblenz vom 11.5.99 ­1 Ss 365/98­)

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1. Die Beauftragung eines in der Nähe des Wohn- oder Geschäftsortes der Partei ansässigen Rechtsanwalts durch die an einem auswärtigen Gericht klagende oder verklagte Partei ist im Regelfall eine Maßnahme zweckentsprechender Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung (Anschluss an BGH Rpfleger 03, 98-101 = BGHReport 03, 152 Aufgabe von Senat JurBüro 2002, 590).

2. Wird eine Versicherung mit eigener Rechtsabteilung verklagt, so ist die ausschließlich schriftliche Information eines Rechtsanwalts am Sitz des Prozessgerichts bei einem rechtlich und tatsächlich einfachen Fall der kein Mandantengespräch erfordert, ausreichend

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