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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 08.12.2003, Aktenzeichen: 12 U 1613/02 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 12 U 1613/02

Urteil vom 08.12.2003


Leitsatz:Ein Anlageberater schuldet anlagegerechte und anlegergerechte Beratung. Inhalt und Umfang der Beratungspflichten hängen von den Umständen des Einzelfalls ab. Einer Ermittlung des Wissenstandes des Kunden und einer Erläuterung aller in Betracht zu ziehenden Anlagemöglichkeiten bedarf es nicht, wenn der Kunde mit deutlichen Vorstellungen von dem gewünschten Anlagegeschäft an den Anlageberater herantritt. Dann darf dieser davon ausgehen, dass der Kunde sich über das von ihm angestrebte Anlagegeschäft bereits informiert hat und nur insoweit noch der Beratung bedarf, als er dies ausdrücklich verlangt oder als dies aus sonstigen Umständen erkennbar wird. Besonderen Beratungsbedarf muss der Kunde des Anlageberaters anmelden. Dies gilt bei der Beratung über eine Anlage in geschlossene Immobilienfonds auch bezüglich des Wunsches des Kunden, das Anlagekapital - notfalls unter Verzicht auf die mit der Anlage erstrebten Zinsgewinne und Steuervorteile - kurzfristig verfügbar zu halten.
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:§ 529 Abs. 1 Nr. 1 n.F. ZPO, § 540 Abs. 1 Nr. 1 ZPO
Verfahrensgang:LG Trier, 11 O 82/02 vom 03.12.2002

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