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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht KoblenzUrteil vom 06.12.2002, Aktenzeichen: 10 U 193/02 

OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 10 U 193/02

Urteil vom 06.12.2002


Leitsatz:1. Eine grob fahrlässige Herbeiführung eines Versicherungsfalles liegt vor, wenn ein unter einer Überdachung stehender offener Kamin, in dem über mehrere Stunden Papier und Pappe verbrannt wurden, für ca. 1 Stunde unbeaufsichtigt blieb, obgleich Feuer und Glut noch nicht vollständig erloschen waren und leichter Wind herrschte, darüber hinaus unmittelbar neben dem Kamin trockenes Holz gelagert war und das angrenzende Wohnhaus sich in Hanglage befand, schließlich durch Verwirbelungen des Brandstoffes und Funkenflug das angrenzende Wohnhaus in Brand geriet (in Anknüpfung an OLG Köln NVersZ 1999, 143; LG Frankfurt 1999, 41).
Rechtsgebiete:VVG
Vorschriften:§ 61 VVG
Stichworte:Zur groben Fahrlässigkeit bei Entstehen eines Brandes durch unbeaufsichtigten Kamin
Verfahrensgang:LG Trier 3 O 27/01 vom 10.01.2002

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OLG-KOBLENZ – Urteil, 10 U 193/02 vom 06.12.2002

1. Eine grob fahrlässige Herbeiführung eines Versicherungsfalles liegt vor, wenn ein unter einer Überdachung stehender offener Kamin, in dem über mehrere Stunden Papier und Pappe verbrannt wurden, für ca. 1 Stunde unbeaufsichtigt blieb, obgleich Feuer und Glut noch nicht vollständig erloschen waren und leichter Wind herrschte, darüber hinaus unmittelbar neben dem Kamin trockenes Holz gelagert war und das angrenzende Wohnhaus sich in Hanglage befand, schließlich durch Verwirbelungen des Brandstoffes und Funkenflug das angrenzende Wohnhaus in Brand geriet (in Anknüpfung an OLG Köln NVersZ 1999, 143; LG Frankfurt 1999, 41).

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