JuraForum.de > Urteile > OLG-KOBLENZ > Beschluss vom 10.09.2001, Aktenzeichen: 1 Ws 1021/01
| Leitsatz: | 1. Die Anordnung des Vorsitzenden, den Angeklagten in der Hauptverhandlung an den Füßen zu fesseln, ist eine Maßnahme der äußeren Verhandlungsleitung, gegen die gemäß §§ 304 I, 305 Satz 2 StPO Beschwerde zulässig ist. 2. Eine die Fußfesselung entsprechend § 119 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Alt. 2 StPO rechtfertigende Befreiungsgefahr ist bereits dann hinreichend konkret belegt, wenn es sich bei dem Angeklagten aller Wahrscheinlichkeit nach um ein Mitglied der organisierten Kriminalität in hervorgehobener Stellung handelt. |
| Rechtsgebiete: | StPO |
| Vorschriften: | StPO § 119 V 2, StPO § 119 V 1, StPO § 231 I 2, StPO § 238 II, StPO § 305 S. 2, |
| Stichworte: | Befreiungsgefahr, Fesselung, Fesselungsanordnung, Fußfesseln, Fußfesselung, Organisierte Kriminalität, Verhandlungsleitung, |
| Verfahrensgang: | 2010 Js 6855/00-3 Ks |
Um den Volltext vom OLG-KOBLENZ – Beschluss vom 10.09.2001, Aktenzeichen: 1 Ws 1021/01 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-KOBLENZ - 10.09.2001, 1 Ws 1021/01" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum