JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 22.10.2008, Aktenzeichen: 7 U 125/08
| Leitsatz: | Lässt sich der Geschädigte ein sog. Bio-Tattoo stechen, das sich spätestens nach 3 bis 7 Jahren "in Nichts auflösen soll", so steht ihm ein Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch wegen rechtswidrige Körperverletzung zu, wenn das Tattoo dauerhaft verbleibt. Die Verjährung des Anspruchs beginnt nicht vor Ablauf der 7-Jahres-Frist, nach der das Tattoo spätestens verschwinden sollte, auch wenn vorher zu erwarten war, dass dies nicht eintritt. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 195, BGB § 199, BGB § 823, BGB § 847 a. F., |
| Verfahrensgang: | LG Mannheim, 8 O 21/08 vom 21.05.2008 |
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