JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 21.08.2003, Aktenzeichen: 4 U 28/03
| Leitsatz: | 1. Zur Zuständigkeit des Oberlandesgerichts nach § 119 Abs. 1 Nr. 1 lit. b GVG bei nur behauptetem ausländischem Wohnsitz einer Partei. 2. Ist streitig, ob eine Partei einen ausländischen Wohnsitz hat und damit offen, ob nach § 72 GVG das Landgericht oder nach § 119 Abs. 1 Nr. 1 lit. b GVG das Oberlandesgericht zur Entscheidung über die Berufung gegen ein amtsgerichtliches Urteil zuständig ist, kommt eine Verweisung des Rechtsstreits analog § 281 ZPO, § 17 a GVG durch das unzuständige Gericht jedenfalls dann nicht in Betracht, wenn der Berufungsführer bereits auch bei dem an sich zuständigen Gericht form- und fristgerecht Berufung eingelegt hat. |
| Rechtsgebiete: | GVG, EuGVÜ |
| Vorschriften: | GVG § 17 a Abs. 2, GVG § 119 Abs. 1 Nr. 1 lit. b, GVG § 281, EuGVÜ Art. 2, EuGVÜ Art. 52 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | AG Schopfheim 1 C 56/02 vom 29.11.2002 |
Um den Volltext vom OLG-KARLSRUHE – Urteil vom 21.08.2003, Aktenzeichen: 4 U 28/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-KARLSRUHE - 21.08.2003, 4 U 28/03" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum