JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 19.10.2001, Aktenzeichen: 14 U 121/99
| Leitsatz: | 1. Zur Aufklärungs- und Warnpflicht einer Bank im Zusammenhangmit der Finanzierung des Einlagebetrages zur Beteiligung an einem '(geschlossenen) Immobilienfonds. 2. Der Einwendungsdurchgriff (9 Abs. 3 und Abs. 4 VerbrKrG) setzt die Kündigung des Gesellschaftsbeitritts voraus. - Zur Verwirkung eines derartigen Kündigungsrechts. 3. Der Anlagenvermittler ist nicht Verrichtungsgehilfe der finanzierenden Bank. |
| Rechtsgebiete: | BGB, VerbrKrG, HausTWG |
| Vorschriften: | BGB § 276, BGB § 278, BGB § 607, BGB § 608, BGB § 831, VerbrKrG § 9 Abs. 3, VerbrKrG § 9 Abs. 4, HausTWG § 1, |
| Stichworte: | Finanzierte Beteiligung an einer Kapitalanlagegesellschaft: Aufklärungspflicht der finanzierenden Bank bei Immobilienfondsanteilen, Einwendungsdurchgriff, |
| Verfahrensgang: | LG Offenburg vom 19.05.1999 |
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