JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 18.10.2007, Aktenzeichen: 12 U 9/07
| Leitsatz: | Der objektive Tatbestand der Verletzung einer Aufklärungsobliegenheit setzt voraus, dass der Versicherungsnehmer die Tatsachen kennt, zu denen er Angaben machen soll. Das ist aber schon anzunehmen, wenn Angaben bewusst und für den Versicherer nicht erkennbar ins Blaue hinein gemacht und so Falschangaben billigend in Kauf genommen werden. |
| Rechtsgebiete: | VVG, AKB |
| Vorschriften: | VVG § 6, AKB § 7, |
| Verfahrensgang: | LG Karlsruhe 5 O 125/05 vom 20.12.2006 |
| Rechtskraft: | ja |
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