JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 17.03.2009, Aktenzeichen: 17 U 453/08
| Leitsatz: | Hat der Gläubiger in einem Überleitungsfall nach Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1 EGBGB die ursprünglich vorhandene Kenntnis von der Anschrift des Schuldners vor dem 1. Januar 2002 verloren, weil der Schuldner seinen Wohnsitz gewechselt hat, so beginnt die regelmäßige Verjährungsfrist nach § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB erst zu laufen, wenn er von der neuen Anschrift des Schuldners Kenntnis erlangt hat oder ohne grobe Fahrlässigkeit hätte erlangen müssen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, EGBGB |
| Vorschriften: | BGB § 199 Abs. 1 Nr. 2, EGBGB Art. 229 § 6 Abs. 4 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | LG Baden-Baden, 3 O 42/07 vom 13.06.2008 |
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