JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 04.09.2008, Aktenzeichen: 4 U 26/06
| Leitsatz: | 1. Zu den Pflichten des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft gehört es, Rechtsverstöße des Vorstands zu verhindern. Kennt der Aufsichtsrat die Umstände, aus denen sich ein systematischer Betrug des Vorstands beim Vertrieb von Immobilienfonds-Anteilen ergibt, muss der Aufsichtsrat einschreiten. 2. Ein Aufsichtsratsvorsitzender haftet den Anlegern unter Umständen aus unerlaubter Handlung (Beihilfe zum Betrug), wenn er in Kenntnis der betrügerischen Umstände an Aufsichtsratsbeschlüssen mitwirkt, mit denen die Aktivitäten des Vorstands, der den Vertrieb der Immobilienfonds-Anteile organisiert, gebilligt werden. |
| Rechtsgebiete: | StGB, AktG, StPO, BGB |
| Vorschriften: | StGB § 263 Abs. 1, AktG § 92 Abs. 2, AktG § 111 Abs. 1, AktG § 111 Abs. 4 S. 2, StPO § 154 Abs. 1, BGB § 249, BGB § 288 Abs. 1, BGB § 291, BGB § 823 Abs. 2, BGB § 830 Abs. 1 S. 1, BGB § 830 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG Freiburg, 14 O 211/04 vom 01.02.2006 BGH, VI ZR 237/08 |
Um den Volltext vom OLG-KARLSRUHE – Urteil vom 04.09.2008, Aktenzeichen: 4 U 26/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-KARLSRUHE - 04.09.2008, 4 U 26/06" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum