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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht KarlsruheUrteil vom 03.09.2002, Aktenzeichen: 17 U 34/02 

OLG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 17 U 34/02

Urteil vom 03.09.2002


Leitsatz:1. Zur Einstufung von Grundstücksflächen als Bauerwartungsland.

2. Der Umstand, dass sich Grundstücksflächen zur Arrondierung einer Siedlung anbieten, stellt den nach § 34 BauGB erforderlichen Bebauungszusammenhang nicht her.
Rechtsgebiete:BauGB, WertermittlungsVO
Vorschriften:§ 34 BauGB, § 4 WertermittlungsVO
Verfahrensgang:LG Karlsruhe 2 O 237/99 vom 18.01.2002

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OLG-KARLSRUHE – Urteil, 17 U 34/02 vom 03.09.2002

1. Zur Einstufung von Grundstücksflächen als Bauerwartungsland.

2. Der Umstand, dass sich Grundstücksflächen zur Arrondierung einer Siedlung anbieten, stellt den nach § 34 BauGB erforderlichen Bebauungszusammenhang nicht her.

OLG-KARLSRUHE – Urteil, 19 U 142/01 vom 29.08.2002

1. Erfüllt ein Kürzungstatbestand nach § 8 AUB auch den Tatbestand der Vorinvalidität im Sinne von § 7 I Abs. 3 AUB, so ist der Abzug nach § 7 I Abs. 3 vorrangig.

2. Eine Vorinvalidität im Sinne von § 7 I Abs. 3 i.V.m. I Abs. 1 kann auch dann vorliegen, wenn der Versicherungsnehmer (hier: Kraftfahrzeugmechanikermeister) sich nicht in der Berufsausübung behindert oder krank gefühlt hat.

3. Zum Rundhohlrücken nach Scheuermann als Vorinvalidität bei einem Wirbelsäulenschaden infolge eines Skiunfalls.

OLG-KARLSRUHE – Urteil, 6 U 14/02 vom 28.08.2002

1. In den Fällen des finanzierten Gesellschaftsbeitritts fehlt es für die Anwendbarkeit des Einwendungsdurchgriffs nach § 359 Satz 1 in Verb. mit § 358 Abs.1 und 3 BGB an dem Erfordernis eines verbundenen Vertrages über die Lieferung einer Ware oder die Erbringung einer anderen Leistung durch einen Unternehmer bzw. nach § 9 Abs. 4 VerbrKrG an einem Austauschverhältnis zwischen dem finanzierten Entgelt und der anderen Leistung (des verbundenen Geschäfts), weil die Einlageschuld nicht das Entgelt für die durch den Gesellschaftsvertrag begründete Mitgliedschaft ist.

2. Mängel des Beitritts zu der Fondsgesellschaft führen zur Anwendung der Grundsätze von der fehlerhaften Gesellschaft, so dass die Vorschriften über den Einwendungsdurchgriff weder nach ihrem Tatbestand noch nach der von ihnen vorgesehenen Rechtsfolgenanordnung zur Konfliktlösung in den Fällen des finanzierten Gesellschaftsbeitritt herangezogen werden können.

3. Ist das Widerrufsrecht nach dem Verbraucherkreditgesetz innerhalb der Jahresfrist des § 7 Abs. 2 S.3 VerbrKrG erloschen, wird bei der gebotenen gemeinschaftsrechtskonformen Auslegung des § Abs.2 HWiG das Haustürwiderrufsgesetz nicht von dem speziellerem Gesetz verdrängt. Für die Ausübung des Widerrufsrechts bei unterbliebener Belehrung gilt vielmehr die dem Verbraucher günstigere Zeitgrenze des § 2 Abs. 1 Satz 4 HWiG a. F.

4. Für die Anwendung des § 1 Abs. 1 HWiG a. F. im Falle der Finanzierung der gezeichneten Einlage aufgrund Beitritts zu einer Fondsgesellschaft (GbR) durch eine Bank ist nicht erforderlich, dass der Anlagevermittler mit Vollmacht der Bank in Bezug auf das Kreditgeschäft tätig geworden ist.

5. Im Verhältnis zwischen Finanzierungs- und Beteiligungsvertrag fehlt es am Tatbestand verbundener (Haustür-) Geschäfte nach § 9 Abs.2 VerbrKrG, weil der Beitritt zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht dem Schutzbereich des Gesetzes über den Widerruf von Haustürgeschäften unterliegt.
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