JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 03.03.2003, Aktenzeichen: 1 U 67/02
| Leitsatz: | 1. Mangels konkreter anderer vertraglicher Regelung ist auch in Verträgen, die im Jahre 1998 geschlossen wurden, der Begriff "Altlast" so zu verstehen, wie er seit 01.03.1999 in § 2 Abs. 5 BBodSchG definiert wird. 2. Eine mit einer zu hohen PAK-Konzentration (polycyclische Kohlenwasserstoffe) behaftete Teer- bzw. Asphaltdecke stellt weder eine schädliche Bodenveränderung (§ 2 Abs. 3 BBodSchG) noch eine Altlast (§ 2 Abs. 5 BBodSchG) dar, wenn ausgeschlossen ist, dass Regenwasserdurchsickerungen und damit verbundene vertikale Schadstoffverlagerungen in den darunter liegenden Boden bzw. in Grundwasserleiter möglich sind. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BBodSchG |
| Vorschriften: | BGB § 133, BGB § 157, BBodSchG § 2 Abs. 5, BBodSchG § 2 Abs. 3, BBodSchG § 3 Abs. 1 Nr. 8, BBodSchG § 3 Abs. 1 Nr. 9, BBodSchG § 4 Abs. 6, |
| Stichworte: | Altlast, Abfall, Teerdecke, altlastverdächtige Flächen, Vertragsauslegung, |
| Verfahrensgang: | LG Heidelberg 2 O 65/01 vom 08.03.2002 |
Um den Volltext vom OLG-KARLSRUHE – Urteil vom 03.03.2003, Aktenzeichen: 1 U 67/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-KARLSRUHE - 03.03.2003, 1 U 67/02" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum