JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Urteil vom 01.03.2007, Aktenzeichen: 12 U 115/06
| Leitsatz: | Die Bestimmungen des § 41 Abs. 2 Satz 5 und Abs. 2b Satz 5 VBLS a.F., wonach bei der Ermittlung der Gesamtversorgung ein um ca. 15 % geringerer Brutto- und Nettoversorgungssatz anzuwenden ist, benachteiligen Versorgungsrentenempfänger, die bei Beginn der Pflichtversicherung das 50. Lebensjahr vollendet haben, nicht unangemessen gegenüber Versicherten, die bereits in früherem Lebensalter in die Pflichtversicherung eingetreten sind und für die die Regelsätze gelten. Die Bestimmungen verletzen weder den verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz noch europäisches Recht. |
| Rechtsgebiete: | Richtlinie 2000/78/EG, GG, BGB, VBLS |
| Vorschriften: | Richtlinie 2000/78/EG, GG Art. 3, BGB § 307, VBLS § 41 Abs. 2 Satz 5 a.F., VBLS § 41 Abs. 2b Satz 5 a.F., |
| Verfahrensgang: | LG Karlsruhe 6 O 389/05 vom 10.03.2006 |
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