JuraForum.de > Urteile > OLG-KARLSRUHE > Beschluss vom 26.02.2001, Aktenzeichen: 11 W 5/01
| Leitsatz: | BGB §§ 705, 14 Abs. 2 ZPO § 50 Abs. 1 BRAGO §§ 6 Abs. 1 Satz 2, 31 Abs. 1 Nr. 1 Macht eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gerichtlich einen Anspruch geltend, der ihr durch Teilnahme am Rechtsverkehr entstanden ist, und ist sie deshalb im Prozess als parteifähig anzusehen (so BGH, Urteil vom 29.01.2001 - II ZR 331/00), tritt sie ihrem Prozessbevollmächtigten als selbständiger Auftraggeber gegenüber. Eine Erhöhung der Prozessgebühr nach § 6 Abs. 1 S. 2 BRAGO ist in diesem Fall nicht gerechtfertigt. Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 26.02.2001 - 11 W 5/01 - rechtskräftig. |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO, BRAGO |
| Vorschriften: | BGB § 705, BGB § 14 Abs. 2, ZPO § 50 Abs. 1, BRAGO § 6 Abs. 1 Satz 2, BRAGO § 31 Abs. 1 Nr. 1, |
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