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JuraForum.deUrteileOLG-KARLSRUHEBeschluss vom 18.10.1999, Aktenzeichen: 2 Ws 51/99 

OLG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 2 Ws 51/99

Beschluss vom 18.10.1999


Leitsatz:§§ 6 Abs. 2, 9 Abs. 1, 51 Abs. 1 Nr. 2 LMBG §§ 3 Abs. 3 und 3a, 30 Abs. 1 KäseV §§ 24 Abs. 1 Nr. 3, 74 Abs. 1 GVG

1. Innerhalb des Betriebes einer Gaststätte ist die gewerbliche Abgabe von Frischkäse, der entgegen den Anforderungen von § 3 Abs. 3 KäseV hergestellt wurde, nicht durch § 6 Abs. 2 LMBG gedeckt und verstößt daher gegen §§ 9 Abs. 1, 51 Abs. 1 Nr. 2 LMBG i.V.m. 30 Abs. 1 KäseV.

2. Die besondere Bedeutung eines Falles im Sinne von §§ 24 Abs. 1 Nr. 3, 74 Abs. 1 GVG liegt nicht allein deshalb vor, weil er für regionales Interesse oder Aufsehen sorgt.

OLG Karlsruhe, Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 2 Ws 51/99 -
Rechtsgebiete:LMBG, KäseV, GVG
Vorschriften:LMBG § 6 Abs. 2, LMBG § 9 Abs. 1, LMBG § 51 Abs. 1 Nr. 2, KäseV § 3 Abs. 3, KäseV § 3 Abs. 3a, KäseV § 30 Abs. 1, GVG § 24 Abs. 1 Nr. 3, GVG § 74 Abs. 1,

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