Impressum | Registrierung | Foren-Login
 
Disclaimer | Datenschutz | RSS-Feeds

JuraForum.deUrteileOberlandesgericht KarlsruheBeschluss vom 07.03.2006, Aktenzeichen: 3 Ss 190/05 

OLG-KARLSRUHE – Aktenzeichen: 3 Ss 190/05

Beschluss vom 07.03.2006


Leitsatz:1. Zur Frage, ob für die Begründung der Stellung eines faktischen Geschäftsführers einer GmbH die Billigung der tatsächlichen Geschäftsführertätigkeit durch eine Mehrheit der Gesellschafter genügt.

2. Ein Handeln auf Grund des Auftrags im Sinne des § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StGB setzt voraus, dass der Beauftragte bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise zumindest auch für die Belange des Betriebes tätig werden will und nicht nur eigennützige Vermögensinteressen verfolgt.
Rechtsgebiete:GmbHG, StGB
Vorschriften:§ 64 GmbHG, § 84 Abs. 1 GmbHG, § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StGB

Volltext

Um den Volltext vom OLG-KARLSRUHE – Beschluss vom 07.03.2006, Aktenzeichen: 3 Ss 190/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




Weitere Entscheidungen vom OLG-KARLSRUHE

OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 3 Ss 190/05 vom 07.03.2006

1. Zur Frage, ob für die Begründung der Stellung eines faktischen Geschäftsführers einer GmbH die Billigung der tatsächlichen Geschäftsführertätigkeit durch eine Mehrheit der Gesellschafter genügt.

2. Ein Handeln auf Grund des Auftrags im Sinne des § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 StGB setzt voraus, dass der Beauftragte bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise zumindest auch für die Belange des Betriebes tätig werden will und nicht nur eigennützige Vermögensinteressen verfolgt.

OLG-KARLSRUHE – Urteil, 8 U 200/05 vom 07.03.2006

Aufwendungen des Bauherrn zur nachträglichen Abdichtung der Bodenplatte seines Hauses, die sich in seinem Verhältnis zum Werkunternehmer aus Rechtsgründen nicht als Mangelbeseitigungskosten im Rahmen von dessen Gewährleistung darstellen, können auch nicht vom planenden Architekten als kausale Folge seines Planungsfehlers verlangt werden. Sie stellen vielmehr nicht ersatzfähige Sowiesokosten dar.

OLG-KARLSRUHE – Beschluss, 12 W 18/06 vom 06.03.2006

Der Streitwert einer Klage auf Feststellung der Verpflichtung, Leistungen aus einer Krankentagegeldversicherung für die ungewisse Dauer der Arbeitsunfähigkeit zu erbringen, bemisst sich unter Berücksichtigung eines Feststellungsabschlags von 20% nach dem Bezug von 6 Monaten.

Anwaltssuche auf JuraForum.de



» Für Anwälte »

Gesetze

Anwälte in Karlsruhe:

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

OLG-KARLSRUHE - 07.03.2006, 3 Ss 190/05 © JuraForum.de — 2003-2016

Kanzleinews einstellen | Sitemap | RSS | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum