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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht HammVerkündungsdatum07 / 2004 

Oberlandesgericht Hamm

Entscheidungen 07 / 2004



Insgesamt sind 48 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-HAMM – Beschluss, 4 Ss 298/04 vom 29.07.2004

Rechtsgebiete:StPO
Schlagworte:notwendige Verteidigung, Pflichtverteidiger, Hauptverhandlung ohne Verteidiger, Jugendstrafsache, Jugendsache, Einheitsjugendstrafe von mindestens einem Jahr, Beiordnung eines Pflichtverteidigers für das Revisionsverfahren, keine Revisionshauptverhandlung
Leitsatz:Die Schwere der Tat i.S. des 3 140 Abs. 2 StPO beurteilt sich in erster Linie nach der zu erwartenden Rechtsfolgenentscheidung, wobei auch die Verteidigungsfähigkeit des Angeklagten sowie sonstige schwerwiegende Nachteile, die er infolge der Verurteilung zu erwarten hat, zu berücksichtigen sind. Diese Grundsätze gelten auch für das Jugendstrafverfahren, wobei es unerheblich ist, ob sich die drohende Straferwartung allein aus der abzuurteilenden Tat oder infolge der erforderlichen Bildung einer Einheitsjugendstrafe ergibt.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 4 Ss 298/04



OLG-HAMM – Beschluss, 4 Ss OWi 428/04 vom 29.07.2004

Rechtsgebiete:StVG, BKatV
Schlagworte:Fahrverbot, Absehen, Taxifahrer, nächtliche Geschwindigkeitsüberschreitung, geringe Gefährdung, Grenze nur wenig überschritten, Verlust des Nebenjobs, Nebeneinkünfte, Vorlage einer Bescheinigung, Gefälligkeitsbescheinigung nicht auszuschließen
Leitsatz:Zum (verneinten) Absehen vom Fahrverbot bei einem Taxifahrer wegen eines zur Nachtzeit begangenen Verkehrsverstoßes
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 4 Ss OWi 428/04

OLG-HAMM – Beschluss, 3 Ss 280/04 vom 29.07.2004

Rechtsgebiete:StGB
Schlagworte:Diebstahl, besonders schwerer Fall, Gewerbsmäßigkeit, Veräußerungsabsicht, Wiederholungsabsicht
Leitsatz:Die Absicht, dass ein Dieb die Beute gewinnbringend veräußern will, rechtfertigt noch nicht die Annahme von "Gewerbsmäßigkeit.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 3 Ss 280/04

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ws 196/04 vom 29.07.2004

Rechtsgebiete:StGB, StPO
Schlagworte:bedingte Entlassung, Anhörung, Strafvollstreckungsverfahren, Protokoll, Vermerk
Leitsatz:Rechtsstaatliche Grundsätze, insbesondere der Grundsatz des rechtlichen Gehörs, gebieten es, das Vorbringen des Verurteilten bei seiner mündlichen Anhörung im Strafvollstreckungsverfahren jedenfalls so festzuhalten, dass er Verurteilte erkennen kann, dass sein Vorbringen berücksichtigt worden ist, und das Beschwerdegericht die Möglichkeit hat, zu prüfen, ob das Vorbringen des Verurteilten von der Strafvollstreckungskammer bei ihrer Entscheidung zutreffend berücksichtigt worden ist.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 2 Ws 196/04


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