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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht HammVerkündungsdatum03 / 2001 

Oberlandesgericht Hamm

Entscheidungen 03 / 2001



Insgesamt sind 44 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ws 53/01 vom 30.03.2001

Rechtsgebiete:StGB, StPO
Schlagworte:Strafaussetzung zur Bewährung, Strafrest, zwingende Einholung eines Sachverständigengutachten, Restrisiko, Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren
Leitsatz:Leitsatz

Wenn das Gericht erwägt, die Vollstreckung des Restes einer zeitigen Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren wegen einer der in § 66 Abs. 3 Satz 1 StGB bezeichneten Taten auszusetzen und nicht auszuschließen ist, dass Gründe der öffentlichen Sicherheit einer vorzeitigen Entlassung des Verurteilten entgegenstehen, ist die Einholung eines Sachverständigengutachtens grundsätzlich zwingend.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 2 Ws 53/01



OLG-HAMM – Beschluss, 23 W 649/00 vom 30.03.2001

Rechtsgebiete:BRAGO
Schlagworte:Gebühren bei anwaltlichem Widerspruch gegen den Mahnbescheid und gleichzeitigem Auftrag zur Prozeßvertretung, wenn die Klage nach Abgabe an das Streitgericht vom Kläger zurückgenommen und vom Beklagten Kostenantrag gestellt wird
Leitsatz:1)

Nach erfolgtem Widerspruch im Mahnverfahren ist der Beklagte mit der Nachricht von der Abgabe an das Streitgericht aus kostenrechtlicher Sicht berechtigt, einen Anwalt mit seiner Prozeßvertretung zu betrauen; mit dieser auf jeden Fall eine 5/10-Prozeßgebühr auslosenden Maßnahme braucht der Beklagte nicht bis zum Erhalt der Klagebegründung zuzuwarten.

2)

Es schadet nicht, wenn der Beklagte schon vorab mit dem Auftrag zur Einlegung des Widerspruchs den Prozeßauftrag erteilt hat; maßgeblich ist nur, daß dieser Prozeßauftrag bis zur Abgabe der Sache fortdauert.

3)

Die in einem solchen Falle verdiente 3/10-Widerspruchsgebühr geht in die 5/10-Prozeßgebühr auf.

Nimmt der Kläger die Klage zurück, bevor der Anwalt des Beklagten einen Sachantrag gestellt hat, fällt für den vom Beklagtenanwalt sodann gestellten Kostenantrag neben der schon zuvor ausgelösten 5/10-Prozeßgebühr nach dem Hauptsachestreitwert eine 10/10-Prozeßgebühr nach dem Kostenstreitwert an. Beide Gebühren dürfen in ihrer Summierung eine 10/10-Gebühr nach dem Gesamtbetrag beider Wertteile nicht übersteigen.
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 23 W 649/00

OLG-HAMM – Beschluss, 2 Ss OWi 187/01 vom 30.03.2001

Rechtsgebiete:OWiG, StPO
Schlagworte:Zulassungsantrag, Begründung, Angriffe gegen die Beweiswürdigung
Leitsatz:Leitsatz

Zur ordnungsgemäßen Begründung des Antrags auf Zulassung der Rechtsbeschwerde
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 2 Ss OWi 187/01

OLG-HAMM – Beschluss, 2 (s) Sbd. 6 - 20/2001 vom 30.03.2001

Rechtsgebiete:BRAGO, StPO
Schlagworte:Pauschvergütung, Zeugenbeistand, besonders umfangreich, besonders schwierig
Leitsatz:Leitsatz

Zur Bemessung der Pauschvergütung für einen beigeordneten Zeugenbeistand
Volltext: OLG-HAMM - Beschluss, 2 (s) Sbd. 6 - 20/2001


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