JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Urteil vom 04.01.2001, Aktenzeichen: 27 U 109/00
| Leitsatz: | Leitsatz 1) Der seinen Gesellschaftsanteil veräußernde Gesellschafter einer GbR ist grundsätzlich weder der Gesellschaft noch den früheren Mitgliedern gegenüber zum Ausgleich der zum Zeitpunkt seines Ausscheidens bestehenden Gesellschaftsverbindlichkeiten verpflichtet. 2) Der Gesellschafter haftet allerdings gegenüber einem "Gesellschafter-Gläubiger" für Gesellschaftsverbindlichkeiten der Gesellschafter auch nach Übertragung seines GbR-Anteils weiterhin primär mit seinem Verlustanteil, und zwar unabhängig von einer kaufvertraglich vereinbarten Übernahme dieser Verpflichtung durch den Anteilserwerber. Diese löst allein Freistellungs- oder Ausgleichsansprüche des Veräußerers gegen den Erwerber aus. |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 117, BGB § 730, BGB § 736, BGB § 157, BGB § 607, BGB § 607 Abs. 1, BGB § 426, BGB § 313, BGB § 719, BGB § 738 f., BGB § 738 Abs. 1 S. 2, BGB § 737, BGB § 707, BGB § 426 Abs. 2, BGB § 139, BGB § 284, BGB § 288, BGB § 291, ZPO § 97 Abs. 2, ZPO § 141, ZPO § 97 Abs. 1, ZPO § 92 Abs. 1, ZPO § 269 Abs. 3 S. 2, ZPO § 708 Nr. 10, |
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