JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Beschluss vom 31.07.2008, Aktenzeichen: 2 Ss 291/08
| Leitsatz: | Die Wahrnehmung beruflicher Pflichten entschuldigt das Ausbleiben des Angeklagten im Berufungshauptverhandlungstermin nur dann, wenn sie unaufschiebbar und derart gewichtig sind, dass dem Betroffenen ein Erscheinen nicht zugemutet werden kann. Der Angeklagte hat sein Entschuldigungsvorbringen so weit wie möglich zu konkretisieren und zu substantiieren. |
| Rechtsgebiete: | StPO |
| Vorschriften: | StPO § 329, |
| Stichworte: | Berufungshauptverhandlung, Ausbleiben, Verwerfung, Entschuldigung, berufliche Gründe, Darlegungspflicht, |
| Verfahrensgang: | LG Hagen, vom 18.03.2008 |
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