JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Beschluss vom 15.01.2008, Aktenzeichen: 3 Ws 11/08
| Leitsatz: | Der trotz Benachrichtigung nicht zur Hauptverhandlung erschienene gesetzliche Vertreter des Jugendlichen kann nicht deshalb Wiedereinsetzung gegen die Versäumung der Berufungsfrist beanspruchen, weil ihm das angefochtene Urteil nicht vor Ablauf der Berufungseinlegungsfrist zugestellt und ihm auch keine Rechtsmittelbelehrung erteilt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | JGG, StPO |
| Vorschriften: | JGG § 67 Abs. 2, StPO § 35a, StPO § 298 Abs. 1, |
| Stichworte: | Berufung, gesetzlicher Vertreter, Fristversäumnis, Wiedereinsetzung, |
| Verfahrensgang: | LG Detmold, 4 Ns 42 Js 165/07 vom 30.11.2007 |
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