JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Beschluss vom 11.12.2007, Aktenzeichen: 15 W 290/07
| Leitsatz: | Ist eine ausdrückliche Feststellung der Berufsmäßigkeit der Betreuungsführung (§§ 1836 Abs.1 S.2 BGB, 1 VBVG) trotz einer entsprechenden Willensbildung des Vormundschaftsrichters erkennbar versehentlich unterblieben, so ist nach allgemeinen Regeln die Berichtigung oder Auslegung der Bestellungsentscheidung geboten. Die Frage einer rückwirkenden Nachholung der Feststellung der Berufsmäßigkeit stellt sich dann nicht. |
| Rechtsgebiete: | BGB, VBVG, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 1836, VBVG § 1, ZPO § 319, |
| Stichworte: | Auslegung der Entscheidung über die Betreuerbestellung, |
| Verfahrensgang: | LG Detmold, 3 T 160/07 vom 03.07.2007 AG Lemgo, 8 XVII K 2987 vom 18.05.2007 |
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