JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Beschluss vom 11.08.2005, Aktenzeichen: 2 Ss OWi 322/05
| Leitsatz: | Die Anordnung der ersten Vernehmung eines Betroffenen nach § 33 Abs. 1 Nr. 1 OWiG bedarf keiner besonderen Form. Erfolgt die Anordnung schriftlich, ist grundsätzlich nach § 33 Abs. 2 OWiG die Unterzeichnung erforderlich, wofür ein vom Sachbearbeiter angebrachtes Handzeichen genügt. Es ist für die Frage der Unterbrechung der Verjährung unschädlich, wenn dieses Handzeichen nicht lesbar ist. |
| Rechtsgebiete: | OWiG |
| Vorschriften: | OWiG § 33, |
| Stichworte: | Verjährungsunterbrechung, Anordnung der Vernehmung, Handzeichen des Sachbearbeiters, Lesbarkeit, |
| Verfahrensgang: | AG Herne-Wanne vom 20.01.2005 |
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