JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMM > Beschluss vom 02.09.2004, Aktenzeichen: 3 Ss 301/04
| Leitsatz: | Eine Verurteilung auf mehrdeutiger Tatsachengrundlage ist nur zulässig, wenn beide Tatalternativen, die in Frage kommen, Gegenstand des angeklagten Verfahrens sind, während Wahlfeststellungen zwischen einer angeklagten und einer nichtangeklagten verfahrensrechtlich selbstständigen Tat nicht zulässig ist. |
| Rechtsgebiete: | StGB, StPO |
| Vorschriften: | StGB § 242, StGB § 259, StPO § 265, |
| Stichworte: | Wahlfeststellung, Diebstahl, Hehlerei, Anklage, rechtlicher Hinweis, |
| Verfahrensgang: | AG Gelsenkirchen vom 30.03.2004 |
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