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JuraForum.deUrteileHanseatisches OberlandesgerichtUrteil vom 28.05.2009, Aktenzeichen: 3 U 173/08 

OLG-HAMBURG – Aktenzeichen: 3 U 173/08

Urteil vom 28.05.2009


Leitsatz:Die Hervorhebung der "Freiheit" von einem bestimmten Stoff im Blickfang einer Werbeanzeige für ein Arzneimittel erweckt den Eindruck eines Produktvorteils und ist als irreführend zu unterlassen, wenn das werbende Unternehmen die - vom Anspruchsgläubiger substantiiert angezweifelte - wissenschaftlich erwiesene Vorteilhaftigeit des hervorgehobenen Umstands nicht nachzuweisen vermag.
Rechtsgebiete:UWG, HWG
Vorschriften:§ 3 UWG, § 4 Nr. 11 UWG, § 5 UWG, § 3 HWG
Stichworte:
Verfahrensgang:LG Hamburg, 315 O 239/08 vom 31.07.2008
Rechtskraft:ja

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OLG-HAMBURG – Urteil, 3 U 173/08 vom 28.05.2009

Die Hervorhebung der "Freiheit" von einem bestimmten Stoff im Blickfang einer Werbeanzeige für ein Arzneimittel erweckt den Eindruck eines Produktvorteils und ist als irreführend zu unterlassen, wenn das werbende Unternehmen die - vom Anspruchsgläubiger substantiiert angezweifelte - wissenschaftlich erwiesene Vorteilhaftigeit des hervorgehobenen Umstands nicht nachzuweisen vermag.

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