JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMBURG > Urteil vom 26.02.2008, Aktenzeichen: 7 U 61/07
| Leitsatz: | Die Wiedergabe von Zitaten aus dem Programm eines Unterhaltungskünstlers und die Nennung seines Namens in einer Veröffentlichung zu werblichen Zwecken bilden nur dann eine Verletzung seines allgemeinen Persönlichkeitsrechts (§ 823 Abs. 1 BGB in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 GG), wenn die Zitate oder der Name des Betroffenen in die Veröffentlichung mit dem Ziel integriert werden, deren Aufmerksamkeitswert zu erhöhen. Nur unter dieser Voraussetzung kann in der Wiedergabe der Zitate eine das Zitatrecht (§ 51 UrhG) ausschließende Verletzung von berechtigten Interessen des Zitierten liegen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, GG, UrhG |
| Vorschriften: | BGB § 823 Abs. 1, GG Art. 1 Abs. 1, GG Art. 2 Abs. 1, UrhG § 51, |
| Verfahrensgang: | LG Hamburg, 324 O 48/07 vom 29.06.2007 |
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