JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMBURG > Urteil vom 24.08.2006, Aktenzeichen: 3 U 103/06
| Leitsatz: | Wird beim Internetversandhandel der Verbraucher über sein Widerrufsrecht (§ 312 d Abs. 1, § 355 BGB) erst nach Vertragsschluss informiert, weil die betreffende AGB-Bestimmung zuvor nur zum Download bereit gehalten, aber nicht verkörpert übermittelt wird (§ 126 b BGB), und fehlt in der Widerrufsbelehrung die dann maßgebliche Widerrufsfrist von 1 Monat (§ 355 Abs. 2 Satz 2 BGB), so verstößt das gegen § 312 c Abs. 1 BGB, § 1 Abs. 1 Nr. 10 BGB-InfoV, weil es an der rechtzeitigen, vor Abgabe der Vertragserklärung des Verbrauchers zu erfolgenden Belehrung fehlt. |
| Rechtsgebiete: | BGB, BGB-InfoV, UWG |
| Vorschriften: | BGB § 126 b, BGB § 312 c, BGB § 312 d, BGB § 355, BGB-InfoV § 1 Abs. 1, UWG § 3, UWG § 4 Nr. 11, UWG § 8, |
| Verfahrensgang: | LG Hamburg 407 O 301/05 vom 15.11.2005 |
Um den Volltext vom OLG-HAMBURG – Urteil vom 24.08.2006, Aktenzeichen: 3 U 103/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-HAMBURG - 24.08.2006, 3 U 103/06" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum