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JuraForum.deUrteileOLG-HAMBURGUrteil vom 17.03.2005, Aktenzeichen: 3 U 210/04 

OLG-HAMBURG – Aktenzeichen: 3 U 210/04

Urteil vom 17.03.2005


Leitsatz:1. Die Werbeaussage "Einige Bekannte und Kunden waren fest der Meinung, ich habe mich liften lassen" wird vom Durchschnittsverbraucher dahingehend verstanden, die Anwendung des so beworbenen Anti-Falten Creme-Gels bewirke eine nachhaltige und jedenfalls länger als die Zeit der Anwendung andauernde Hautstraffung und Faltenbeseitigung. Entsprechendes gilt für die Werbehinweise: "Fast wie 10 Jahre jünger" und "Sichtbare Glättung bis zu 50% geringere Faltentiefe" und "Das Creme-Gel, das sichtbar verjüngt". Die Werbung verstößt gegen § 27 Abs. 1 Nr. 1 LMBG, denn die behauptete Wirkung ist nicht hinreichend wissenschaftlich gesichert.

2. Die Werbeangabe: "frei von Hormonen und schädlichen Zusätzen" ist nicht irreführend aus dem Gesichtspunkt des Werbens mit Selbstverständlichkeiten. Kosmetika dürfen allerdings keine Hormone bzw. keine schädlichen Zusätze enthalten. Wird hierauf in der Werbung aber nur im Fließtext und auch sonst nur unauffällig hingewiesen, entsteht keine Fehlvorstellung etwa dahin, das Ausgelobte sei etwas Besonderes.
Rechtsgebiete:LMBG, UWG
Vorschriften:§ 27 Abs. 1 Nr. 1 (jetzt: LFGB LMBG, § 4 Nr. 11 UWG, § 5 UWG
Verfahrensgang:LG Hamburg 416 O 137/04 vom 11.11.2004

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