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JuraForum.deUrteileOLG-HAMBURGUrteil vom 10.08.2006, Aktenzeichen: 3 U 30/06 

OLG-HAMBURG – Aktenzeichen: 3 U 30/06

Urteil vom 10.08.2006


Leitsatz:Wird innerhalb der Fachkreise in der Anzeige für ein rezeptfreies Homöopathikum durch Darstellung einer Koordinaten-Grafik behauptet, das Mittel sei betreffend "Hyperaktivität" etwa gleich wirksam wie das dort gegenüber gestellte allopathische Arzneimittel, so wird der Durchschnittsverbraucher annehmen, die Aussage sei wissenschaftlich hinreichend belegt.

Bei Werbeaussagen für allopathische Arzneimittel wird im Regelfall selbstverständlich erwartet, dass zitierte Studien valide sind. Diese Vorstellung besteht beim Referenzverbraucher auch dann, wenn die Werbeaussage eine Studie zitiert, die ein allopathisches Arzneimittel und ein Homöopathikum vergleichend untersucht hat. Dem steht nicht entgegen, dass bei homöopathischen Präparaten - für sich gesehen - normalerweise keine klinischen Wirksamkeitsnachweise verlangt werden.
Rechtsgebiete: HWG, UWG
Vorschriften:§ 3 Nr. 3 lit. a HWG, § 3 UWG, § 4 Nr. 11 UWG, § 8 UWG
Verfahrensgang:LG Hamburg 315 O 835/05 vom 23.11.2005

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