JuraForum.de > Urteile > OLG-HAMBURG > Urteil vom 07.07.2000, Aktenzeichen: 12 U 65/98
| Leitsatz: | Wasserleitung in Dachabseiten sind frostgefährdet. Schutz vor Einfrieren bietet eine Begleitheizung oder eine Isolierung mit 8cm Isolier- oder Steinwolle. Auf die Notwendigkeit derartiger Frostschutzmaßnahmen haben Architekt und Rohrverlegungsfirma den Auftraggeber - bei Geltung der VOB/B schriftlich - hinzuweisen. Der Hausbesitzer seinerseits muss in der kalten Jahreszeit alle Gebäudeteile genügend häufig kontrollieren, wenn er die wasserführenden Anlagen nicht entleert. Bei Minus-Temperaturen sind Heinzungskontrollen im 2-Tage-Abstand ungenügend und rechtfertigen den Vorwurf einer grob fahrlässigen Mitverursachung des eingetretenen Wasserschadens. |
| Rechtsgebiete: | BGB, VOB/B, VGB 88 |
| Vorschriften: | BGB § 252, VOB/B § 4, VOB/B § 13 Nr. 3, VOB/B § 13 Nr. 7, VGB 88 § 11 Ziff. 1 d, |
| Stichworte: | Frostvorsorge, Obliegenheiten des Hausbesitzers, |
| Verfahrensgang: | LG Hamburg 332 O 98/97 |
Um den Volltext vom OLG-HAMBURG – Urteil vom 07.07.2000, Aktenzeichen: 12 U 65/98 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-HAMBURG - 07.07.2000, 12 U 65/98" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum