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JuraForum.deUrteileOLG-HAMBURGUrteil vom 03.12.2008, Aktenzeichen: 5 U 143/03 

OLG-HAMBURG – Aktenzeichen: 5 U 143/03

Urteil vom 03.12.2008


Leitsatz:1. Der Auskunftsanspruch aus § 101a UrhG a.F./101 UrhG n.F. eröffnet nicht stets eine allumfassende, sondern nur eine an den Notwendigkeiten der konkreten Handlungsalternative (hier: Anbieten) orientierte Auskunftspflicht.

2. Ein weitergehender Auskunftsanspruch kann sich auch im Anwendungsbereich dieser Normen aus § 242 BGB ergeben, soweit der Berechtigte auf Angaben angewiesen ist, um seinen Schadensersatzanspruch berechnen zu können. Auch insoweit wird der Umfang der Auskunftspflicht aber durch die Besonderheiten der streitgegenständlichen Handlungsalternative bestimmt.
Rechtsgebiete:UrhG, BGB
Vorschriften:UrhG § 101 n.F., UrhG § 101a a.F., BGB § 242, BGB § 259, BGB § 260,
Verfahrensgang:LG Hamburg, 308 O 354/01 vom 17.01.2003
Rechtskraft:ja

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