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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht FrankfurtVerkündungsdatum10 / 2005 

Oberlandesgericht Frankfurt

Entscheidungen 10 / 2005



Insgesamt sind 47 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 25 bis 28:


OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 286/05 vom 13.10.2005

Rechtsgebiete:BGB, GBO
Schlagworte:Rechtsbeschwerdegericht, Bindung, Bindungswirkung, Rückübertragungsvormerkung, Erlöschen, Urkunde, Auslegung
Leitsatz:1. Das Landgericht ist grundsätzlich an seine Rechtsauffassung gebunden bei einer Beschwerdeentscheidung über einen Beschluss, durch den das Grundbuchamt einen Eintragungsantrag aus den Gründen einer Zwischenverfügung zurückgewiesen hat, die das Landgericht in einer ersten Beschwerdeentscheidung sachlich bestätigt hat. Diese Bindung gilt nicht für das Rechtsbeschwerdegericht, wenn die erste Beschwerdeentscheidung nicht angefochten werden konnte.

2. Das Rechtsbeschwerdegericht ist an die Auslegung einer Urkunde gebunden, die das Landgericht verfahrensfehlerfrei vorgenommen hat.

3. Eine Vormerkung kann nicht bestellt werden, um Ansprüche gegen den Einzelrechtsnachfolger des Grundstückseigentümers zu sichern. Eine Rückübertragungsvormerkung erlischt, wenn der gesicherte bedingte Anspruch nicht entstanden ist oder nicht mehr entstehen kann. Ist eine Übertragung auf einen Einzelrechtsnachfolger dem Grundstückseigentümer ohne Zustimmung des Vormerkungsberechtigten gestattet, erlischt ein Rückübertragungsanspruch und damit die zu seiner Sicherung eingetragene Vormerkung jedenfalls mit Eintragung.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 20 W 286/05



OLG-FRANKFURT – Beschluss, 3 WF 179/04 vom 13.10.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, PKH, Beiordnung, Ortsansässigkeit
Leitsatz:Dem beigeordneten Anwalt stehen die vollen Gebühren zu, wenn er ohne Einschränkung beigeordnet worden ist.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 3 WF 179/04

OLG-FRANKFURT – Urteil, 6 U 243/04 vom 13.10.2005

Rechtsgebiete:UWG
Schlagworte:Werbung, Reklame, Werbeaussage, Aussage, Behauptung, Spitzenstellung, Spitzenstellungsbehauptung, Zeitung, Zeitschrift, Magazin
Leitsatz:Zur Wettbewerbswidrigkeit der Werbeaussage: "Die ZEIT ist als Nr. 1 der deutschen Qualitätszeitungen automatisch das Pflichtblatt der Elite."
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 6 U 243/04

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 19 U 154/05 vom 12.10.2005

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Prozesskostenhilfe, PKH, Rechtsmittel, Wiedereinsetzung
Leitsatz:1. Einer Partei, die vor Ablauf der Rechtsmittelfrist PKH zur Durchführung des Rechtsmittels beantragt, ist nach Ablehnung des PKH-Gesuchs nur dann wegen der Versäumung der Rechtsmittelfrist Wiedereinsetzung zu gewähren, wenn sie davon ausgehen durfte, die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die Gewährung von PKH genügend dargetan zu haben.

2. Eine ordnungsgemäße Darlegung erfordert bei Bezugnahme auf PKH-Unterlagen aus der Vorinstanz zusätzlich die unmissverständliche Erklärung, dass sich an den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen seither nichts verändert habe.

3. § 85 Abs. 2 findet auch im PKH-Verfahren Anwendung.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 19 U 154/05


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