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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht FrankfurtVerkündungsdatum12 / 2004 

Oberlandesgericht Frankfurt

Entscheidungen 12 / 2004



Insgesamt sind 32 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 13 bis 16:


OLG-FRANKFURT – Urteil, 13 U 24/03 vom 15.12.2004

Rechtsgebiete:ZPO, WpHG, EGBGB, EStG
Schlagworte:Anlageberatung, Kapitalanlageberatung, Hinweispflicht, Aufklärungspflicht, Beratungspflicht, Bank, Deka-Fonds
Leitsatz:Zum Umfang der Hinweis- und Aufklärungspflichten einer Bank bei der Kapitalanlageberatung
Volltext: OLG-FRANKFURT - Urteil, 13 U 24/03



OLG-FRANKFURT – Beschluss, 9 W 27/04 vom 15.12.2004

Rechtsgebiete:ZPO
Schlagworte:Beweisverfahren, Kostenentscheidung, Fristsetzung, Hauptsacheverfahren
Leitsatz:Eine Kostenentscheidung analog § 494 a ZPO ohne vorherige Fristsetzung kommt nur in Betracht, wenn ein nachfolgendes Hauptsacheverfahren sicher ausgeschlossen ist. Streiten die Parteien um die Durchführbarkeit eines solchen Hauptsacheverfahrens, muss dieser Streit dort ausgetragen werden, die Fristsetzung zur entsprechenden Klageerhebung ist dann keine bloße Förmelei, sondern unverzichtbar.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 9 W 27/04

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 2 Ss 382/04 vom 15.12.2004


OLG-FRANKFURT – Beschluss, 1 W 69/04 vom 10.12.2004

Rechtsgebiete:BGB, GG, ZVG
Schlagworte:Amtshaftung, Rechtspfleger, Zwangsversteigerung, Grundstück, Wertgutachten
Leitsatz:1. Die Aufhebung von Zwangsversteigerungsmaßnahmen bei Grundstücken kann nicht im Wege des Sekundärrechtsschutzes gemäß Art. 34 GG / § 839 BGB verlangt werden.

2. Es besteht keine Amtshaftung gemäß Art. 34 GG / § 839 BGB für Fehler eines gerichtlich bestellten Gutachters.

3. Eine Haftung für die Tätgkeit eines Rechtspflegers im Zwangsversteigerungsverfahren, der hierbei richterliche Aufgaben wahrnimmt und dabei sachlich unabhängig (§ 9 RpflG) ist, besteht nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

4. Eine Haftung für eine unrichtige Wertfestsetzung gemäß § 74 a ZVG durch den Rechtspfleger aufgrund eines fehlerhaften Gutachten eines gerichtlich bestellten Sachverständigen setzt voraus, dass die Fehlerhaftigkeit für den Rechtspfleger nur aufgrund Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit nicht erkennbar war.
Volltext: OLG-FRANKFURT - Beschluss, 1 W 69/04


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