JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Urteil vom 24.02.2009, Aktenzeichen: 8 U 103/08
| Leitsatz: | Eine medizinische Aufklärung ist nur dann rechtzeitig, wenn der Patient ohne vermeidbaren Druck in die Lage versetzt wird, seine Entscheidung für oder gegen den Eingriff frei zu treffen. Das ist nicht mehr der Fall, wenn die Eltern eines wenige Wochen alten Kindes erst am Vorabend einer lebenswichtigen, aber nicht akut indizierten Herzoperation über deren Risiken informiert werden, nachdem das Kind schon operationsvorbereitenden Maßnahmen (u.a. Ultraschalluntersuchungen, Herzkatheder, Monitorüberwachung) unterzogen worden ist. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 253 Abs. 2, BGB § 280 Abs. 1, |
| Stichworte: | Arzthaftung, Aufklärung, Eingriff, Zeitpunkt, Patient, Entscheidungsfreiheit, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt am Main, 2-4 O 507/06 |
Um den Volltext vom OLG-FRANKFURT – Urteil vom 24.02.2009, Aktenzeichen: 8 U 103/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-FRANKFURT - 24.02.2009, 8 U 103/08" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum