JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Urteil vom 22.12.2004, Aktenzeichen: 13 U 177/02
| Leitsatz: | 1. Bei Abschluss eines GmbH-Gesellschafter-Geschäftsführervertrages darf der zum Geschäftsführer zu berufende Gesellschafter mit abstimmen. 2. Zur inhaltlichen Angemessenheit von Gesellschafter-Geschäftsführerbezügen 3. Die steuerliche Bewertung von Teilen der Gesellschafter-Geschäftsführer-Bezüge als verdeckte Gewinnausschüttung berechtigt nicht ohne weiteres die Gesellschaft zur Zurückforderung dieser Vergütungsbestandteile. 4. Kündigung von Gesellschafterdarlehen zur Unzeit 5. Zur erforderlichen Interessenabwägung bei Bilanzansätzen |
| Rechtsgebiete: | GmbHG, BGB, AktG, ZPO |
| Vorschriften: | GmbHG § 31, GmbHG § 46 Nr. 5, GmbHG § 47 Abs. 4, GmbHG § 47, BGB § 134, BGB § 138, BGB § 315, BGB § 812, AktG § 87 Abs. 1, ZPO § 91 a Abs. 1, ZPO § 263, |
| Stichworte: | GmbH, Gesellschafter-Geschäftsführervertrag, Geschäftsführer, Gesellschafter, Geschäftsführerbezüge, Bezüge, Gewinnausschüttung, Angemessenheit, Steuer, Abstimmung, Gesellschafterdarlehen, Bilanz, |
| Verfahrensgang: | LG Darmstadt 15 O 14/97 vom 20.06.2002 |
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