JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Urteil vom 21.02.2005, Aktenzeichen: 16 U 71/04
| Leitsatz: | 1. Für die Beurteilung der Frage, ob ein Schenkungsvertrag vorliegt, ist auch die subjektive Sicht der Parteien maßgeblich. Weniger bedeutsam sind der Hinweis auf eine Vorwegnahme der Erfolge und der Verwandschaftsgrad der Parteien. 2. Bei einem groben Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht eine Vermutung für das Vorliegen einer gemischten Schenkung. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 531 II, |
| Stichworte: | Schenkungswiderruf, Undank, Schenkung, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt am Main 2-25 O 193/02 |
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