Suchen Sie jetzt einen Anwalt:
   

JuraForum.deUrteileOberlandesgericht Frankfurt am MainUrteil vom 17.06.2005, Aktenzeichen: 25 U 87/02 

OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 25 U 87/02

Urteil vom 17.06.2005


Leitsatz:1. Zum Streitgegenstand einer Klage auf Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung (Anschluss an OLG München OLGR 2004, 4).

2. Zu den Voraussetzungen, Privatgutachten als Beweismittel im Prozess zu verwerten.

3. Übertreibt der Versicherungsnehmer seine Krankheit gegenüber dem gerichtlichen Sachverständigen und lässt sich deswegen nicht feststellen, ob der Versicherungsnehmer zu mindestens 50 % in der Ausübung seines Berufes gehindert ist, gereicht dies dem beweispflichtigen Versicherungsnehmer zum Nachteil.
Rechtsgebiete:ZPO, AVB-BU
Vorschriften:§ 286 ZPO, § 2 Nr. 1 AVB-BU, § 2 Nr. 2 AVB-BU, § 2 Nr. 3 AVB-BU, § 2 Nr. 4 AVB-BU, § 2 Nr. 5 AVB-BU, § 2 Nr. 6 AVB-BU
Stichworte:Berufsunfähigkeitsversicherung, Versicherung, Privatgutachten, Gutachten, Beweismittel, Krankheit
Verfahrensgang:LG Kassel 6 O 1261/01
Rechtskraft:ja

Volltext

Um den Volltext vom OLG-FRANKFURT – Urteil vom 17.06.2005, Aktenzeichen: 25 U 87/02 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen




Weitere Entscheidungen vom OLG-FRANKFURT

OLG-FRANKFURT – Urteil, 24 U 48/05 vom 17.06.2005

1. Die Abgabe eines Haftpflichtfalles seitens des Haftpflichtigen an seinen Versicherer zur "Prüfung und eventuellen Regulierung" begründet keine Vollmacht des Versicherers zur Abgabe von Anerkenntniserklärungen zu Lasten des Versicherungsnehmers.

2. § 5 Ziffer 7 AHB begründet abweichend von § 10 Abs. 5 AKB keine Vollmacht des Versicherers bezogen auf den Teil der Schadensersatzansprüche, für den der Versicherer nicht einzustehen hat.

OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 408/04 vom 16.06.2005

Die Löschung einer GmbH, die Komplementärin einer KG ist, nach § 141 a Abs. 1 S. 1 FGG im Handelsregister ist untunlich, solange diese im Rahmen der Abwicklung der GmbH & Co KG noch Mitwirkungsrechte und -pflichten wahrzunehmen hat.

OLG-FRANKFURT – Urteil, 9 U 43/04 vom 15.06.2005

1. Anders als bei Fondsbeteiligungen muss eine Bank bei der Finanzierung des Erwerbs von Immobilien das Vorliegen einer Haustürsituation nicht ohne weiteres annehmen. Erforderlich sind weitere Umstände, die auf eine fahrlässige Unkenntnis der Bank schließen lassen.

2. Die Vorschriften des (ehemaligen) Abzahlungsgesetzes sind auf den Erwerb von Immobilien nicht anwendbar.
Fragen Sie einen Anwalt!
Anwälte sind gerade online.
Schnelle Antwort auf Ihre Rechtsfrage.

Gesetze

Anwälte in Frankfurt am Main:

JuraForum-Newsletter

Kostenlose aktuelle Urteile und Rechtstipps per E-Mail:

JuraForum-Suche

Durchsuchen Sie hier JuraForum.de nach bestimmten Begriffen:

© 2003-2016 JuraForum.de — Alle Rechte vorbehalten. Keine Vervielfältigung, Verbreitung oder Nutzung für kommerzielle Zwecke.