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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht Frankfurt am MainUrteil vom 15.05.2008, Aktenzeichen: 6 U 182/07 

OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 6 U 182/07

Urteil vom 15.05.2008


Leitsatz:1. Ist ein Geschmacksmuster in verschiedenen Ansichten eingetragen, die sämtlich ein Erzeugnis zeigen (hier: Weinkaraffe) und nur zum Teil ein weiteres hiermit kombiniertes Erzeugnis (hier: Sockel für die Weinkaraffe), ist für die Bestimmung des Schutzgegenstandes grundsätzlich von dem Gesamteindruck auszugehen, den die beiden dargestellten Erzeugnisse erwecken.

2. Die zum früheren deutschen Geschmacksmusterrecht entwickelten Grundsätze über den Teil- oder Elementenschutz eines eingetragenen Musters sind auf das Gemeinschaftsgeschmacksmusterrecht (ebenso wie auf das neue deutsche Geschmacksmusterrecht) nicht anwendbar.
Rechtsgebiete:GGV
Vorschriften:§ GGV Art. 10 Abs. 1
Stichworte:Teilschutz, Elementenschutz, Muster, Weinkaraffe, Karaffe
Verfahrensgang:LG Frankfurt am Main, 2-18 O 51/07
Rechtskraft:ja

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Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.
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