JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Urteil vom 13.07.1999, Aktenzeichen: 5 U 33/98
| Leitsatz: | Leitsätze 1. Schließt ein vollmachtloser Vertreter einen notariellen Vertrag und fordert der Notar den Vertretenen zur Genehmigungserklärung auf, so handelt der Notar vorbehaltlich besonderer Umstände nicht erkennbar namens des anderen Vertragsteils und ist auch nicht als von diesem mit dem Vollzugsauftrag konkludent bevollmächtigt anzusehen. 2. Es ist keine Voraussetzung des Courtageanspruchs, dass im Zeitpunkt des Nachweises bereits ein Maklervertrag geschlossen war. Die Entscheidung ist durch Revisionsrücknahme rechtskräftig geworden. OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 13. Juli 1999 - 5 U 33/98 - 3/9 0 129/97 Landgericht Frankfurt am Main |
| Rechtsgebiete: | GewO, BGB, BnotO, HGB, ZPO |
| Vorschriften: | GewO § 34, BGB § 164 Abs. 1, BGB § 177 Abs. 2, BGB § 326 Abs. 1 Satz 1, BGB § 652, BNotO § 24 Abs. 1 Satz 2, HGB § 352, ZPO § 91 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 711, ZPO § 108 Abs. 1, ZPO § 546 Abs. 2 Satz 1, |
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