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JuraForum.deUrteileOLG-FRANKFURTUrteil vom 02.07.2008, Aktenzeichen: 23 U 55/07 



OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 23 U 55/07

Urteil vom 02.07.2008


Leitsatz:1. Die Vertragsbedingungen, die ein Anleger und eine Kapitalanlagegesellschaft vereinbaren, können nachträglich auch dann nur schriftlich geändert werden, wenn ein Spezialfonds betroffen ist, der nur für diesen einen Anleger aufgelegt worden ist.

2. Auch der Anleger, der einer Kapitalanlagegesellschaft vorwirft, sie habe einen Spezialfonds nicht ordnungsgemäß verwaltet, muss seinen Schaden in der Form berechnen, dass er den tatsächlichen Transaktionen diejenigen gegenüberstellt, die ein ordnungsgemäß handelnder Fondsmanager zur damaligen Zeit getätigt hätte.
Rechtsgebiete:KAGG, ZPO, BGB, HGB, Rahmenvereinbarung
Vorschriften:KAGG § 8d Abs. 3, KAGG § 10, KAGG § 10 Abs. 1, KAGG § 12 c Abs. 2, KAGG § 12 c Abs. 2 S. 3, KAGG § 15, KAGG § 15 Abs. 1, ZPO § 139, ZPO § 287, BGB § 125, BGB § 126, BGB § 241 Abs. 2, HGB § 347, Rahmenvereinbarung § 6,
Stichworte:Spezialfonds, Fonds, Verwaltung, Schaden, Schadenersatz, Schadensersatz, Berechnung, Anlage, Kapitalanlage, Anleger, Vertragsbedingungen, Bedingungen, Änderung, Form,
Verfahrensgang:LG Frankfurt am Main, 3-5 O 45/03

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