JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Beschluss vom 28.08.2008, Aktenzeichen: 9 U 50/08
| Leitsatz: | Der Anwalt muss sicherstellen, dass nicht ein einfacher Tippfehler bei der Eingabe eines Datums in den elektronischen Fristenkalender allein zur Versäumung von Notfristen führen kann. Weil das Fehlerrisiko bei der Eingabe von Datumsangaben über eine Tastatur erheblich höher ist als bei der handschriftlichen Übertragung eines Datums, ist es erforderlich, dass eine zweite Person die Eintragungen der Anwaltsgehilfin in das Programm überprüft. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 233, |
| Stichworte: | Wiedereinsetzung, Berufungsbegründungsfrist, Fristenkalender, EDV, Büropersonal, Kontrolle, Überwachung, Tippfehler, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt am Main, 2-19 O 82/06 BGH, XI ZB 24/08 |
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