JuraForum.de > Urteile > OLG-FRANKFURT > Beschluss vom 20.08.2008, Aktenzeichen: 19 U 34/08
| Leitsatz: | 1. Für den Provisionsanspruch des Maklers genügt grundsätzlich der Abschluss des schuldrechtlichen Hauptvertrages. 2. Anderes gilt, wenn der Maklervertrag einer Auslegung dahin zugänglich ist, dass der Provisionsanspruch entfällt, wenn der wirtschaftliche Zweck des Hauptvertrages wegfällt. 3. Der Erwerb eines Grundstücks in der Zwangsversteigerung begründet keine Provisionspflicht für das vom Makler benannte Grundstück, es sei denn, der Erwerb in der Zwangsversteigerung wird durch Individualvereinbarung dem Abschluss eines Grundstückskaufvertrages gleich gestellt. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 652 Abs. 1, |
| Stichworte: | Maklervertrag, Makler, Provision, Zwangsversteigerung, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt am Main, 2-7 O 373/05 |
Um den Volltext vom OLG-FRANKFURT – Beschluss vom 20.08.2008, Aktenzeichen: 19 U 34/08 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-FRANKFURT - 20.08.2008, 19 U 34/08" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum