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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht Frankfurt am MainBeschluss vom 18.08.2003, Aktenzeichen: 20 W 302/01 

OLG-FRANKFURT – Aktenzeichen: 20 W 302/01

Beschluss vom 18.08.2003


Leitsatz:Ein Verwalter, der durch Maßnahmen in seiner Eigenschaft als Wohnungseigentümer Rechtsstreitigkeiten der Wohnungseigentümer provoziert und durch sein Verhalten den Eindruck erweckt, er nutze seine Stellung und das Vertrauen der übrigen Wohnungseigentümer aus, um seine Interessen gegenüber einem einzelnen Wohnungseigentümer durchzusetzen, ist für sein Amt ungeeignet. Auch unter Berücksichtigung eines der Gemeinschaft zustehenden Ermessensspielraumes erfordern die Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung in einem derartigen Fall die Abberufung als Verwalter.
Rechtsgebiete:WEG
Vorschriften:§ 21 IV WEG, § 26 I WEG, § 43 I 1 WEG
Verfahrensgang:LG Wiesbaden 4 T 61/2001 vom 10.07.2001
AG Wiesbaden 61 UR II 71/2000

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OLG-FRANKFURT – Beschluss, 20 W 302/01 vom 18.08.2003

Ein Verwalter, der durch Maßnahmen in seiner Eigenschaft als Wohnungseigentümer Rechtsstreitigkeiten der Wohnungseigentümer provoziert und durch sein Verhalten den Eindruck erweckt, er nutze seine Stellung und das Vertrauen der übrigen Wohnungseigentümer aus, um seine Interessen gegenüber einem einzelnen Wohnungseigentümer durchzusetzen, ist für sein Amt ungeeignet. Auch unter Berücksichtigung eines der Gemeinschaft zustehenden Ermessensspielraumes erfordern die Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung in einem derartigen Fall die Abberufung als Verwalter.

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